Schande für das Oktoberfest in Zürich

Postato il 28 october 2008, 7:34 nella categoria Folklore, Costume, Altro, Eventi.

Von Martin Sebastian

Nach Jahren bin ich wieder einmal ans Oktoberfest auf dem Bauschänzli in Zürich gegangen. Das war ein Schock! Das hat leider nichts mehr mit dem ursprünglichen gemütlichen Oktoberfest der ersten Jahre zutun. Das ist vielmehr eine Schande was da abgeht. Die Gäste, die dahin gehen, wollen wohl nichts mehr Anderes als einfach die unanständige Sau rauslassen. Leider kann man das nicht anders formulieren. Das wird wohl auch der Grund sein, dass schon am Eingang Sicherheitsleute stehen und drinnen überall Kontrollpersonal stationiert ist. Eigentlich habe ich nichts gegen eine schöne Feier, auch darf etwas Alkohol dabei sein. Schade ist nur, dass die heutigen Oktoberfest-Gäste die Grenzen nicht mehr kennen, dass es zu Gewalttätigkeiten kommt und dass es eher “grusig” als gemütlich ist. Wo wird das wohl noch hinführen?

Interlaken 2011

Postato il 27 october 2008, 2:08 nella categoria Folklore, Costume, Altro, Eventi.

Von Martin Sebastian

Zeitgleich mit dem Abschluss des Eidgenössischen Jodlerfestes 2008 in Luzern werden die ersten Informationen des Eidgenössischen Jodlerfestes 2011 in Interlaken bekannt. Das OK will im Berner Oberland ein ”Jodlerfest für das Volk im Herzen der Schweiz” organisieren. Vom 16. bis 19. Juni 2011 geht in Interlaken das 28. Eidgenössische Jodlerfest über die Bühne. Rund 12‘000 Aktive und 250‘000 Besucher werden in diesen vier Tagen in Interlaken erwartet. Auf dem Programm stehen ein Nachwuchswettbewerb für Jodler und Volksmusikanten, Wettvorträge der Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger, Festakt sowie ein grosser Umzug. Im Zentrum von Interlaken ist zudem ein Jodlerdörfli geplant. Leggi tutto il testo >>

Finanzieller Erfolg des Jodlerfestes 2008 Luzern

Postato il 27 october 2008, 1:53 nella categoria Folklore, Altro, Eventi, Promozione, Politica.

Von Martin Sebastian 

Das Eidgenössische Jodlerfest Luzern gab wegen der immensen und nie dagewesenen Festgrösse sehr viel zu reden. Nun kann das OK einen erfreulichen finanziellen Abschluss präsentieren. Davon profitieren der Nachwuchs, die Helferinnen und Helfer sowie soziale Institutionen. Der erfolgreiche Abschluss wurde am 24. Oktober 2008 mit über 1′000 Helferinnen und Helfern an einem grossen “Chrampferfest” gefeiert.

Das Eidgenössische Jodlerfest hatte Ende Juni 2008 rund 360′000 Personen ans Luzerner Seebecken gelockt. Im Rahmen des Chrampferfestes auf der Luzerner Allmend übergab das Organisationskomitee des Festes der Stiftung “Luzerner helfen Luzernern” einen Check im Wert von Fr. 30′000.–. Stiftungsratspräsident und Stadtpräsident Urs W. Studer nahm den Check dankend entgegen. Leggi tutto il testo >>

EJV-Zentralpräsident tritt unerwartet zurück

Postato il 21 october 2008, 5:45 nella categoria Folklore, Costume, Altro.

Von Martin Sebastian

Heute wurde bekannt, dass der Zentralpräsident des Eidgenössischen Jodlerverbandes EJV, Matthias Wüthrich, völlig unerwartet seine Demission eingereicht hat. In seinem Schreiben steht u. a.: “Persönliche Gründe, verbunden mit negativen Auswirkungen auf meine Gesundheit, zwingen mich zu diesem Schritt. Der Entscheid ist nach reiflicher Überlegung und nach Rücksprache mit meinem engeren Umfeld erfolgt. Ich bin mir voll bewusst, dass mein Rücktritt zu denken und vielleicht auch zu Spekulationen Anlass geben wird. Dies kann ich nicht verhindern. Jede Person wir für sich die Gründe meines Weggangs zurechtlegen.”

Ist das Amt eines Zentralpräsidenten untragbar geworden? Wo drückt der Schuh am meisten? Sind die Kritiken grösser als das Lob? Zweifelsohne hatte sich Matthias Wüthrich in seinen drei Amtsjahren voll und ganz für das Wohl des EJV eingesetzt und viel bewegt. War das zuviel des Guten? Was muss geändert werden, damit wieder so ein fähiger Zentralpräsident gewählt werden kann?

Wo bleibt die Qualität im Fahnenschwingen?

Postato il 8 october 2008, 5:51 nella categoria Folklore, Costume, Altro, Eventi.

Von Hansrüedi Zbinden 

Die Qualitätsfrage hat direkt mit dem Reglement zu tun und nicht mit den Fahnenschwingern selber.

Über das Eidgenössische Jodlerfest 2008 in Luzern wurde in den letzten Monaten schon sehr viel geschrieben und geredet. Ich erlaube mir hier meine ganz persönlichen Gedanken zu den Fahnenschwingervorträgen zu publizieren.

Es war wirklich ein Jodlerfest der Superlative. Angefangen mit dem unglaublichen Wetterglück bis zu der riesigen Invasion von Zuschauern, die zwar für einen neuen Rekordaufmarsch sorgten, aber leider auch spontane Jodeleinlagen in den Strassen weitgehend verunmöglichten. Es war sehr eindrücklich mitzuerleben, wie unser Brauchtum von der zivilen Bevölkerung geschätzt wird und dies mit dem Besuch des Eidgenössischen in Luzern kundtat. Andererseits gab es noch nie ein Jodlerfest mit einem prozentual so kleinen Anteil an Trachtenleuten. Trotzdem: «Mier hets uhammer güet gfallu!»

Was mir auch gefiel: Die Fahnenschwingerjury konnte bei den Vorträgen weit weniger Fehler notieren, als in den letzten Jahren – was auf eine intensive Vorbereitung auf das Eidgenössische hinschliessen lässt. Fast 50% der Einzelvorträge wurden mit der Höchstklasse belohnt. Trotzdem war ich von der Qualität vieler Vorträge enttäuscht. Dieser scheinbare Widerspruch hat mit dem Vortragsaufbau und dem Schwierigkeitsgrad zu tun. Leggi tutto il testo >>